Schützenfest Kirchborchen 2018

Am 8. Juni 2018 startete um Punkt 18:00 Uhr das diesjährige Jubelschützenfest der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kirchborchen.
Dieses Jahr ungewohnter Weise schon am Freitag in Uniform, da ein Heimatabend dem eigentlichen Schützenfest vorausgestellt wurde. Hier präsentierten sich viele Borchener Vereine, wie zum Beispiel die Laienspielgruppe oder der Gemischte Chor. Selbstverständlich waren auch wir mit von der Partie und gaben ein paar Märsche zum Besten.

Doch auch ohne Instrumente wussten wir uns beim Kirchborchener Heimatlied zu präsentieren. Selbst unser Freund Andreas Rensing (Maulwurf) aus Nordborchen überzeugte mit voller Gesangeskraft.

Am nächsten Tag hieß es dann auch schon wieder um 17:oo Uhr Antreten an der Kirche.  Den ersten Zug anführend holten wir den König und seinen Hofstaat an seiner Königsresidenz in der Hubertusstraße ab. Anschließend marschierte der Festumzug zum Kloster, um dort die Schützenmesse abzuhalten. Anders als in den letzten Jahren erfolgte nun die Kranzniederlegung am Ehrenmal, da der Sonntag auf Grund des Jubiläums und der deswegen eingeladenen Gastvereine kein Zeitfenster mehr offen ließ.
Weiter ging es auf den Sportplatz, hier wurde der Große Zapfenstreich zu Ehren des Obersts abgehalten. Da die Jugend dem Kommando "Still gestanden!" sehr gut Folge leistete, belohnte sie unser Tambourmajor mit gefühlten 20 Runden Autoscooter fahren – wenn das nicht mal ein Grund ist, eine musikalische Ausbildung beim TCKB zu starten!

Der glückliche Nachwuchs mit unserem Major

Auch unser Ständchen am Königstisch kam wie immer gut an. Sogar die Nachfolge auf der Oberst-Position konnten wir beantworten: der nächste Oberst kommt aus der Mersch – Andreas Willeke. Als Tausch wurde dem Oberst Andreas Platz im Altstimmen-Register zugesichert.

Strahlend über beide Backen: ein Oberst in Blau.

Auch ihm steht die blaue Mütze: Oberst Krevet-Alpmann

Zu "Vogelwiese" und "Schützenliesel" wurde das Tanzbein geschwungen.

König Karsten Koch und Sarah Bielefeld.

So verbrachten wir noch einige schöne Stunden bei kühlen Getränken und guter Live-Musik auf dem Festplatz.

Am Sonntag ging es etwas verfrüht um 12:30 Uhr schon wieder weiter. Wie schon am Vortag holten wir zuerst unsere Majestät auf seinem Berg ab. Mit bezaubernd aussehendem Hofstaat im Gepäck zogen wir zum Sportplatz, wo bereits die zahlreichen Gastvereine auf uns warteten. Auch diese in den Zug aufgenommen, marschierten wir bei bestem Wetter durch unser schönes Kirchborchen. Einmal um die Kirche, zurück über den Eulenberg machten wir uns, erneut am Sportplatz angekommen, für den geplanten Vorbeimarsch bereit. Auf Grund der vielen Gastvereine dauerte dieser verhältnismäßig lange und so war es auch an uns, den Vorbeimarsch musikalisch zu untermalen. Dies taten wir mit dem "Yorkscher Marsch", den nun jeder in unseren Reihen auswendig spielen können sollte.
Nachdem auch dies geschafft war, ging es weiter auf dem Festpatz.

Abgefangen wurden wir vom Oberst der St. Sebastian Schützenbruderschaft Nordborchen, Achim Fahney, der uns wie folgt überraschte:
Vor genau einem Jahr wurde einem unserer aktiven Spielleute auf dem Schützenfest in Norborchen seine Jacke entwendet, die sich auch im weiteren Verlauf des Jahres nicht mehr wiederfinden sollte. In Folge dessen ließen die Schützen aus Nordborchen auf ihrem diesjährigen Fest den Hut kreisen. Zusammen gekommen sind Sage und Schreibe 550 Euro, von denen sich unser Spielmann nun eine neue Jacke beschaffen kann. Der restliche Betrag kommt der Jugenarbeit unseres Vereins zu Gute. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Schützen aus Nordborchen!

Spendenüberagbe von Achim Fahney an Präsidenten Sebastian Röpke.

Des Weiteren nahmen wir eine Ehrung der etwas anderen Art vor. Unser Spielmannskollege Dieter Brandt unterstützt in diesem Jahr zum fünften Mal den Hofstaat als Königsadjudant. Dies setzt wohl neue Maßstäbe und wird mit Sicherheit in der nächsten Vereinsstatistik Erwähnung finden. Überreicht wurde ihm, passend zur WM, ein T-Shirt mit bereits fünf Sternen.

Bernd überreicht Dieter sein 5-Sterne-Trikot.

Der Sonntag fiel für den Spielmannszug gewohnt kurz aus, schließlich hieß es ja mitten in der Nacht: Aufstehen zum Wecken. Dieses fand wie üblich in vier Gruppen statt.
Das der Gruppe "Dorf " stand dieses Jahr unter einem ganz besonderen Motto: da unser langjähriger Weckgruppenleiter uns dieses Jahr das letzte Mal begleiten sollte, trugen unsere T-Shirts neben dem Besten aus 60 Jahren Hermann auch den Schriftzug "Hermann geht in Rente". Doch dies war noch nicht alles: Später bekam er sein ganz eigenes Hermannsdenkmal überreicht. Der Altersunterschied ist aber kaum zu erkennen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für deine jahrelange Unterstützung der Gruppe "Dorf".

Hermann: Früher - Heute

Doch nicht nur aktiven Spielleuten wurde Annerkung für Verdienste zu Teil. Maria Günther wurde neben ihrer Würde als Jubelkönigin (25 Jahre) auch für die Tatsache, dass die Weckgruppe nun seit bereits 40 Jahren zum Frühstück in ihr Haus einkehren darf, mit einem Präsentkorb beschenkt.

Die Beiden Beglückwünschten: Hermann Wischer und Maria Günther

Im Weiteren marschierten wir zum Schützenfrühstück im Festzelt. Wie jedes Jahr besuchten wir währenddessen den St. Michael Kindergarten. Die Kinder freuten sich über die mitgebrachten Süßigkeiten und die Möglichkeit, die Instrumente auszuprobieren. Auch viele von unseren "Kindern" freuten sich, ihre ehemaligen Erzieherinnen wiederzusehen.

Ganz schön laut: Die Kinder testen die Schlaginstrumente

Nachdem wir um 17:30 Uhr erneut angetreten waren, konnten wir den restlichen Tag samt Lagerfeuer bei guten Gesprächen ausklingen lassen. So bleibt wieder einmal lediglich die Frage: Wo ist nur die Zeit geblieben?

 

 

 

 

 

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